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Specials

Wir helfen immer gern: Unser Carrera-Bahn-Erlebnis

Wenn Menschen in Not sind, muss man helfen - ohne zu zögern! So auch in diesem Fall.
Das Sportartikelfachgeschäft Schlepper Sport sucht Hilfe beim Aufbau einer Groß-Carerra-Bahn
Als Lohn winken uns: 20 Frikadellen, 2kg Kartoffelsalat, 2 Kisten Bier und 1 Flasche Ramazzotti
Lesen Sie den Fotoroman über unseren ebenso heiklen wie selbstlosen Einsatz in der Altstadt


Frikadellentisch
Vor der Arbeit gibt's Leckerchen: 20 Frikadellen & 2kg Kartoffelsalat vom Jibi, Kurze Straße

Loewensenf
Unser Stahlbaron wird zum Senfmeister und gibt seinen Senf liebendgern auch hier hinzu

Ramazzotti2
Um das Abendmahl rund zu machen, schenkt unser fürsorglicher Hausherr Ramazzotti aus

Carrera-Bahn
Dermaßen bestens gestärkt gehen wir nun systhematisch an die hochkomplizierte Arbeit

Carrera-Bahn1
Kein Irrweg ist uns zu abwegig. Die Bahn wächst und wuchert, dass es eine liebe Pracht ist

Start
Und nun startet das erste Rennen! Pfeilschnell rasen die Skibobs durch die wilden Kurven

Carrera-Bahn3
Die Piloten geben alles! Souverän lenken sie die Hochleistungsfahrzeuge durch den Parcours

Carrera-Bahn2
Selbst in der Todeskurve gibt es kein Zaudern. Doch welcher Skibob wird am Ende siegen?

Skibob
Natürlich siegt unser Flaneure-Skibob mit Bravour. Hatte jemand etwas anderes erwartet?

Brut-Dargent
Wie es sich für ein Rennsportereignis gehört, wird zum Abschluss eine Flasche Sekt geköpft

Spiegel-Siegel
Das gibt uns den Rest, und sogleich sprayen wir unser Flaneur-Logo an den größten Spiegel

Schlepper-Sport
Und so endet dieser ganz besondere Abend mit einen glücklichen Schlepper Sport-Chef

Nachwuchsförderung konkret: Leonard besteht Graffiti-Prüfung

Leonard
Mit Bravour hat unser Prüfling Leonard die Testreihe im Anbringen der beliebten Flaneur-Graffitis bestanden.
Wer solche Prüflinge mit Naturbegabung hat, muss sich keine Sorgen um den Flaneur-Nachwuchs machen.
Unserem Leonard ein dreifach-donnerndes Hipp, Hipp, Hurra!

Ein Mann gibt alles: Michael Holm mischt das WDR-Fest auf



Ein Mann gibt alles: Michael Holm ("Mendocino", "Dänen lügen nicht") mischt Bielefeld bis zur Raserei auf!
Sehen auch Sie unseren brillanten Live-Mitschnitt vom WDR-Fest in der Lortzingstraße - bald Holmstraße?

Wo Bielefeld zu sich selbst findet: Unser Kesselbrink

Kesselbrink3
Glück & Glanz unserer Stadt begrüßen den Fremden stets vorbildlich am lieben Kesselbrink

Das Wahrzeichen Bielefelds ist zweifellos der eindrucksvolle Kesselbrink. Doch heute wollen wir uns der Sparrenburg zuwenden. Dieses Gebäude ist schon sehr alt, dennoch blieb es bis heute – toi, toi, toi! – von Abbruchplänen verschont. Stets ist die Sparrenburg ein besonders rühriger Ort des Bielefelder Familienlebens gewesen. Niemand weiß, wie viele Hochzeiten hier schon gefeiert wurden (Speisetafel im blauen Saal), wie viele Kinder hier gezeugt wurden (Buschwerk an den Burgmauern) und wie viele Ehestreitigkeiten hier ein jähes Ende fanden (37 m hoher Turm). Seit Jahrhunderten ist es Hauptaufgabe der Sparrenburg, dafür zu sorgen, dass die Bielefelder als Höhepunkt des Sonntagspaziergangs ein lecker’ Eis schlecken können. Das kauft man sich am Burgbüdchen und lässt dann den meditativen Eisesserblick über die Stadt gleiten. Natürlich gern in dem Bewusstsein, dass Bielefeld (Grundfläche: stolze 257,8 km²) größer ist als Paris (nur 105,4 km²). Eine Tatsache, die immer noch von einigen Parisern bezweifelt wird – quo vadis deutsch-französische Aussöhnung? An jedem letzten Aprilwochenende ist die Sparrenburg manischer Zielpunkt einer Schar von Hyperaktiven. Fluchtartig verlassen sie Detmold, verzichten dabei auf PKW oder ÖPNV und kennen nur ein Ziel: Die Sparrenburg sehen und sterben! Inzwischen gibt es dazu sogar einen Roman, Titel: Tödlicher Hermannslauf. Er hat viel Freude ausgelöst, denn Hermannsläufer sind stets fröhliche Menschen. Schelmische Sportfunktionäre hatten sich sogar den Spaß ausgedacht, das Buch verbieten zu lassen. Aber sie zogen ihre Klage wieder zurück – am 1. April. Besonders gern erinnert man sich im Burg-Restaurant an das Glanzlicht der gesamten Burgexistenz. Im April 2008 versammelten sich hier die Verehrer von Donald Duck zum Donaldisten-Kongress. Die Donaldisten-Hymne hallt noch heute im Gestühl der Burg wider und gibt Bielefeld Kraft bei den Bemühungen um eine Städtepartnerschaft mit Entenhausen.

---> Quellennachweis: Das prächtige Kesselbrink-Foto verdanken wir unserer Touristinformation, hier wird das Foto für kleines Geld als Ansichtskarte verkauft.
---> Unser Rat: Hingehen, kaufen und ganz viele Ansichtskarten in alle Welt versenden!

Unsere Innenstadttierchen und ihre wirksame Hege

Futterstelle
Tierschutz konkret: Eine der vielen innerstädtischen Futterstellen für Tauben und Ratten

Wie kaum eine andere Stadt liebt Bielefeld seine urbane Fauna. Auf Platz eins der Beliebtheits-Skala unserer frei lebenden Innenstadttierchen finden wir die possierlichen Wanderratten. Diese agilen Tiere klettern, schwimmen und tauchen hervorragend, und inzwischen kommen auf einen tierlieben Bielefelder vier hochgradig vermehrungspotente Ratten. Fachleute machen uns Hoffnung, dass die Bielefelder Rattenpopulation noch 2009 die Zwei-Millionen-Marke geknackt haben wird. (Guinness-Buch der Rekorde?) Bevorzugte Lebensräume sind der Siegfriedplatz (Wochenmarkt), das neue Bahnhofsviertel (Döner) sowie natürlich die Kinosäle („Ratatouille“, „Mäusejagd“). Fürsorgliche Bielefelder kümmern sich um eine angemessene Ernährung der drolligen Nager, indem sie in der Innenstadt ernährungsphysiologisch wertvolle Pizza- und Dönerreste hinterlassen. Nur so bleiben den lieben Tierchen tragische Mangelerscheinungen erspart.

Allerdings picken von diesen Rattenmahlzeiten auch unsere nicht minder beliebten Stadttauben ihre kleinen Portionen weg. Immerhin produziert eine Taube pro Jahr gut und gerne 15 Kilo Nasskot, da muss halt ständig was nachgepickt werden. Ein als Sauerland-Karl stadtbekannter Tierfreund sorgt in kreativer Weise für die Gesundheit unserer gefiederten Freunde. Zu Anfang eines jeden Quartals durchsucht er seinen umfangreichen Medikamentenschrank akribisch nach Pillen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum. Auf diese Weise stellt er ein buntes Arrangement aus Antibiotika, Beta-Blockern und Antidepressiva zusammen, um es grob zerhackt und mit Vogelfutter durchmischt auf seiner Fensterbank an eine stets hungrige Taubenschar zu verfüttern. Hut ab vor dieser mustergültigen Gesundheitsprophylaxe auf hohem pharmazeutischem Niveau.

Versäumen Sie nicht unseren nächsten Bericht, wenn es womöglich heißt:
"Umweltschutz konkret – Marder erhöhen erfolgreich den Anteil des ruhenden Straßenverkehrs"

Flaneure präsentieren historischen Beleg / Wo steckt Guido Knopp?

Fuehrer

Völlig überfordert, der Mann: Ob Weltkrieg, ob Holocaust - um alles musste sich Adolf Hitler selbst kümmern. Dies
historische Wissen haben wir Guido Knopp zu verdanken. Doch nun legen die Flaneure mit einem beeindruckenden
historischen Beleg nach. Ab 1933 galt in Bielefeld: Benutzung des Aufzugs "nur in Begleitung des Führers gestattet"!

Tip-top Touristen-Tipps: Das ist unser Hauptbahnhof

Hauptbahnhof
Farbiger und erhabener kaum vorstellbar: Der schönste Bielefelder Hauptbahnhof der Welt

Alle zivilisatorischen Standards eines Bahnhofsvorplatzes finden sich vorm Bielefelder Hauptbahnhof: verschiedene Dönerstuben mit treuem Nachtservice, ein Bratwurstpavillion mit olfaktorisch virulenter Brutzelaura sowie Personen ohne erkennbare Reiseabsicht beim ambulanten Biergenuss. Der Bahnhof selbst ist berühmt für sein fürsorgliches Freizeit- und Genussmittelsortiment. Von überall her reisen Menschen an, um sich hier mit Kaffee (im faustgroßen Pappgefäß), mit Fluppen (solange noch legal) und mit Journalen (Geolino, Brigitte, Swinger-Magazin) zu versorgen. Zufrieden versammelt man sich dann vor der großen Anzeigetafel zum Public Viewing der aktuellen Verspätungs-Charts. Oho, sogar Fahrkarten kann man im Hauptbahnhof kaufen! Jedoch sind von acht Schaltern nur drei geöffnet. Auf diese Weise schenkt die Bahn ihren Kunden kontemplative Mußestunden. Devot in Wartehaltung gruppiert danken die Kunden für diesen feinen Zug der Bahn. Große Lettern weisen auf einen Subway hin, doch damit ist kein Fußgängertunnel gemeint, sondern eine niedliche Ausgabestelle für Butterbrote. Sie ist Teil eines kolossalen Futterimperiums, das die Welt erfolgreich mit Stullen versorgt. Daneben lockt die Tür zum Gastraum eines weiteren Großverköstigers. "Ich liebe es" ruft Bielefeld hier aus und drückt dann die Schneidezähne in akkurat multiplizierte Weichbrötchen mit Fleischbrätbelag. In des Bahnhofs tiefstem Stollen, im Tunnel unter den Gleisen, leben in stiller Symbiose der Bahnhofsabort (Pippi machen 60 Cent) und die Blumen-Oase (trittfeste Schnittblumen für die Gattin). Die Oase ist der einzige natürliche Farbklecks im Bahnhof und weist den Weg zu einem spielzeugbunten Areal namens Boulevard. Das wiederum ist jedoch ein ganz anderes Thema.

---> Quellennachweis: Das prächtige Bahnhofs-Foto verdanken wir unserer Touristinformation, hier wird das Foto für kleines Geld als Ansichtskarte verkauft.i>

Achtung, Achtung, eine Durchsage: Wir kommen im Museum

Der Bielefelder Kunstverein wird 80 Jahre alt. Das Jubiläumsjahr startet mit einer thematischen Gruppenausstellung, Titel: "Das Bielefelder Gefühl". Am 20. März war große Eröffnung mit fröhlichem Gedrängel, unterschiedlichen Ansprachen und vielen Flaschen Wein. Wir sind natürlich dabei gewesen und haben mit einem sanften Merlot auf den gelungenen Ausstellungsmix angestoßen. Interessant für unsere Leser: Die Ausstellung wird durch ein Rahmenprogramm ergänzt. Und daher sind die Bielefelder Flaneure am Sonntag, den 5. April ab 15 Uhr im Museum. Gemeinsam mit den Kollegen Blogboys werden wir dann über unsere Variante des Bielefelder Gefühls plaudern. Plaudern Sie mit?

---> Bielefelder Kunstverein im Waldhof, Welle 61, 33602 Bielefeld

Update, 05.04.2009, 20:49 Uhr
Nach dem netten Geplauder heute haben wir dem Kunstverein unser Logo an die Museumswand gesprayt. Hausherr Thomas Thiel war anschließend - wie man deutlich sehen kann - begeistert. Immer wieder gern leisten wir unseren Beitrag zur Förderung der Bielefelder Kunstszene.

Starke Sache in Sieker: Ausstellung mit Open-Air-Kino eröffnet

Sieker1

Der Bielefelder Fotograf Veit Mette hat heute eine prima Ausstellung in Sieker eröffnet. Er zeigt Fotos aus dem Leben vorwiegend türkischer und kurdischer Jugendlicher - die dritte Generation einstiger Migrantenfamilien. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Und es hat sich gelohnt.

Start mit Musik: Als die Sonne von Sieker untergeht, erzählen einige Rapper vom Leben in der Conti-Bronx. Und als auch das allerletzte Licht des Tages verschwunden ist, startet das Open-Air-Kino. Veit Mettes Fotos werden riesig groß an eine Hochhauswand projiziert, dazu gibt's einen gut abgemischten Musikmix plus O-Töne der fotografierten Jugendlichen. Starke Sache. Wer das verpasst hat, darf weinen und anschließen die Fotos in Originalgröße in einer Wohnung am Osterkamp bestaunen. In jedem Zimmer sind großformatige Fotos aufgehängt. Natürlich auch im Badezimmer.

Aufforderung an alle: Hingehen, staunen und drüber reden.

---> Ausstellung in einer Wohnung im vierten Stockwerk am Osterkamp 2, 33605 Bielefeld
---> Öffnungszeiten: 20. bis 29. März 2009 täglich von 15:00 bis 20.00 Uhr

Freitag der Dreizehnte - Schutz durch Flaneur-Logo

Freitag
Dreizehn verschiedene Motive bietet Tattoomeister Milos Ukena am Freitag, den 13. zum
Schockpreis von nur je 13 Euro an. Sie können wählen, ob Sie ein drittes Auge auf der
Stirn haben wollen oder ein Herz auf dem Hintern. Oder aber, ob Sie das Flaneur-Logo
als Schutz nutzen wollen - gegen schlechte Laune, schales Bier & andere böse Geister.

Aktuelle Beiträge

Zu diesen Statements...
Zu diesen Statements haben wir endlich den stets enorm...
Bielefelder Flaneure - 2009/12/03 20:40
Ziemlich präzise...
Ziemlich präzise geschlussfolgert und notiert,...
Bielefelder Flaneure - 2009/12/03 20:35
Bielefelder Begegnungen,...
Bielefeld bei Nacht: Vorn Johanna Falk, im Hintergrund...
Bielefelder Flaneure - 2009/12/03 20:33
Ah ja, ich seh gerade......
Ah ja, ich seh gerade... laut Bielepedia gibt es auch...
ExilBielefelder (Gast) - 2009/12/02 10:14
Holzweiler in Brake
Befindet sich das "Ur-Holzweiler" nicht eigentlich...
ExilBielefelder (Gast) - 2009/12/02 10:12

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