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    <title>Bielefelder Flaneure (~ Carpe Noctem ~) : Rubrik:Sonderberichte</title>
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    <description>~ Carpe Noctem ~</description>
    <dc:publisher>Bielefelder Flaneure</dc:publisher>
    <dc:creator>Bielefelder Flaneure</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-15T19:57:39Z</dc:date>
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    <title>Bielefelder Flaneure</title>
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  <item rdf:about="http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/oerlinghausen/">
    <title>Hamburger-Futtern in der &quot;Bergstadt&quot; Oerlinghausen</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;Klappe30&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Klappe30.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;So sympathisch sieht Oerlinghausen hinter der Theke aus: Tobias, Katja und Lars Sommer&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nicht ausgehen, sitzen wir gewöhnlich daheim und studieren eifrig die Systhemtheorie des großen Soziologen Niklas Luhmann. Bekanntlich definiert er die Gesellschaft nicht als bloße Ansammlung von Menschen, sondern als &lt;i&gt;&quot;operativ geschlossenen Prozess der Kommunikation&quot;&lt;/i&gt; (Wikipedia). Um der Sache auf den Grund zu gehen, haben wir uns entschlossen, nach Lippe zu reisen, präzise: nach Oerlinghausen - was sich übrigens &quot;Bergstadt&quot; nennt, denn es befindet sich sagenhafte 334 m über dem Meeresspiegel. In dieser schwindelerregenden Höhe hat Niklas Luhmann viele Jahre gelebt, und es gibt hier sogar ein &lt;a href=&quot;http://www.niklas-luhmann-gymnasium.de/&quot;&gt;Niklas-Luhmann-Gymnasium&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Dunkel der Winternacht fräst sich unser Automobil seinen Weg. Im Dorfzentrum angekommen, entdecken wir das Gasthaus &quot;Klappe30, Die II.&quot; Hier kehren wir ein und stellen sogleich fest, dass es super passend ist, heute den fabelhaften Schauspieler Georg Luibl als Sondergast mitgenommen zu haben - denn diese Gaststätte ist komplett mit Filmplakaten durchdekoriert. Rappelvoll präsentiert sich der schmucke Innenraum. An einer enorm langen Tafel sitzen und schwatzen Eltern, deren brave Kinderchen, so erfahren wir mit großem Interesse, das Niklas-Luhmann-Gymnasium besuchen. Ab sofort schauen wir immer wieder verstohlen zu diesem Tisch hinüber, denn wo könnte man besser Luhmanns &lt;i&gt;&quot;operativ geschlossenen Prozess der Kommunikation&quot;&lt;/i&gt; in Aktion zu bewundern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aah, jetzt servieren die freundlichen Wirtsleute unser Abendmahl. Es gibt &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/zwei-Cheeseburger.jpg&quot;&gt;Cheeseburger&lt;/a&gt;, die nicht nur &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Cheeseburger1.jpg&quot;&gt;einen akuraten Eindruck&lt;/a&gt; machen, sondern auch sehr schmackhaft sind. Nicht schlecht für eine &quot;Bergstadt&quot;! Aber wir kosten auch vom &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Flammkuchen.jpg&quot;&gt;Flammkuchen&lt;/a&gt;, dem unser lieber Gast &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Georg-Luibl.jpg&quot;&gt;Georg Luibl&lt;/a&gt; beste Geschmacksnoten ausstellt. Nach gemütlich vollzogenem Sättigungsvorgang überrascht uns &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Tobias-Sommer.jpg&quot;&gt;Wirt Tobias Sommer&lt;/a&gt; mit einer fulminanten Lage &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Melmerrotti.jpg&quot;&gt;Melmerrotti&lt;/a&gt;. Ein milder Zerhacker, der unser Wohlbefinden dergestalt komplettiert, dass wir sogleich damit beginnen, &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Oerlinghausen-Graffiti.jpg&quot;&gt;Oerlinghausen zu besprayen&lt;/a&gt; respektive die schönste Ecke in der &quot;Klappe30&quot;. Tja, und so haben wir Tobias Sommer glücklich gemacht - &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Oerlinghausen-Graffiti1.jpg&quot;&gt;sichtlich glücklich gemacht&lt;/a&gt;. Beste Grüße nach Oerlinghausen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.klappe30.de/intro.htm&quot;&gt;&lt;i&gt;Klappe30, Die II.&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;, Hauptstraße 30, 33813 Oerlinghausen&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Bielefelder Flaneure</dc:creator>
    <dc:subject>Sonderberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Bielefelder Flaneure</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-13T21:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/frankfurter-buchmesse/">
    <title>Die ganze Wahrheit über die Frankfurter Buchmesse</title>
    <link>http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/frankfurter-buchmesse/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;Naomi-Fearn&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Naomi-Fearn.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ewig staunender Blick&quot; (Spiegel-online über Naomi Fearn): Zu Besuch bei Frau &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.naomifearn.de/&quot;&gt;&lt;i&gt;Zuckerfisch&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag war endlich Schluss mit der &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Buchmesse.jpg&quot;&gt;Frankfurter Buchmesse&lt;/a&gt;. Die feuilletonistische Dauerberichterstattung über drei Handvoll TV-Promis, ein paar Festmeter Bücher und das böse-böse China ist überstanden. Zeit für einen streng subjektiven Bericht von unserer mutigen Wanderung durch die Messehallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Frühstückstisch im &lt;a href=&quot;http://hotelcult.de/&quot;&gt;Hotel Cult &lt;/a&gt;gehts los. Die Hoteldirektion hat &lt;a href=&quot;http://www.krone-schmalz.de&quot;&gt;Gabriele Die Frisur Krone-Schmalz &lt;/a&gt;engagiert, damit sie sich unauffällig unter die Gäste mischt und so für Weltstadtflair sorgt. Im Taxi zur Messe erkundigen wir uns beiläufig, wie stark dieses Jahr zur Messe die das Innenstadtbild abrundenden Bordelle aufgesucht werden. Och, murmelt der Chauffeur, fürs Ficken sitze der Euro nicht mehr so locker. Auch habe der Chinamann keine Umsatzsteigerung bewirkt. Tja, Wirtschaftskrise wohin man horcht. Nun sind wir angekommen und reihen uns devot in die gigantische Warteschlange ein. Ein Abfertigungssystem wie bei der Einreise in die USA. Nur der Iris-Scan fehlt. Endlich sind wir drin und lassen uns vom Strom der Millionen treiben. Junge, gutaussehende und hochmotivierte Verlagspraktikanten kübeln Werbemüll in die Massen, und plötzlich stehen wir am üppigen Stand der Bastei-Verlagsgruppe und bestaunen Jerry Cotton. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Buchmesse1.jpg&quot;&gt;Stilecht mit Wumme &lt;/a&gt;präsentiert ihn der Verlag und uns wird plötzlich klar, dass seine Messeanwesenheit vom Feuilleton unisono verschwiegen wurde. Was ist der Grund? Zensur? Wie in China? Wir ziehen weiter und gelangen an den iranischen Stand. Hier ist - totale Messeausnahme - &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Buchmesse2.jpg&quot;&gt;gar nichts los&lt;/a&gt;. Nur ein Kind spielt mit sich selbst und ganz hinten sitzt - Folklore live - eine Kopftuchfrau und schaut müde aus. Wir schlendern an den spärlichen Regalen vorbei. Ausschließlich Kinderbücher mit lustig-bunten Illustrationen lächeln uns an. Und dann entdecken wir ein dickes Buch über Adolf Hitler. Der iranische Beitrag zur deutsch-iranischen Annäherung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird&apos;s aber Zeit für einen kleinen Imbiss. Wir suchen den Fastfoodbereich in Halle 4 auf und erwerben Tempotaschentuch-weiche Laugenstangen, belegt mit Salbe (Geschmacksrichtung &quot;Käse&quot;), Industrieputenwurst (Farbrichtung &quot;blass&quot;) und einem Salatblatt (Konsistenzrichtung &quot;müde&quot;). &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Buchmesse3.jpg&quot;&gt;Tapfer essen wir alles auf,&lt;/a&gt; denn jede Stange hat sieben Euro gekostet. Im heimischen &lt;a href=&quot;http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/4816647/&quot;&gt;Grill Olympia&lt;/a&gt; kann man sich dafür lecker vollfuttern und betrinken - könnten wir maulen. Aber man gibt ja gern. Alsdann verweilen wir bei der eindeutig farbenfrohesten Buchpräsentation. Sie gehört einem Verlag aus Sri Lanka und wird bestens vertreten von einer freundlichen Dame namens &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Dilani_Wijethunge.jpg&quot;&gt;Dilani Wijethunge&lt;/a&gt;. Artig verabschieden wir uns und taumeln weiter, vorbei an einem Freund von Dieter Bohlen (&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Thomas_M_Stein.jpg&quot;&gt;Wie war noch gleich sein Name?&lt;/a&gt;), einem &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Bergvagabund.jpg&quot;&gt;Bergvagabund&lt;/a&gt;, der sich ins Flachland verirrt hat usw. usf. - bis wir endlich den Höhepunkt der diesjährigen Buchmesse erleben: Unsere Begegnung mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Naomi_Fearn&quot;&gt;Naomi Fearn&lt;/a&gt;! Herzliche Grüße aus Bielefeld überbringen wir der bezaubernden Künstlerin, deren Zuckerfisch-Comics einen festen Platz haben in &lt;a href=&quot;http://www.ultimo-bielefeld.de&quot;&gt;Ultimo&lt;/a&gt;, Bielefelds beliebtestem Printmedium. (Selbstverständlich präsentiert das aktuelle Ultimo-Heft einen &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Zuckerfisch.jpg&quot;&gt;Zuckerfisch-Beitrag zur Buchmesse&lt;/a&gt;) Zum Abschied beschenkt uns Naomi Fearn reich, denn sie signiert unsere Zuckerfisch-Bücher mit wunderschönen Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gibt es für uns keinen Grund mehr, hier weiter zu verbleiben. Doch was ist mit China? Immerhin ist das Land Ehrengast der diesjährigen Buchmesse, also ist eine Visite beim großen China-Zelt Pflicht. Und wir haben Glück: Als wir ankommen, spielt eine muntere kleine Kapelle ohne Unterlass ein Lied mit ganz vielen Strophen. Etwas fremd klingt das Lied für ostwestfälische Ohren schon, aber nach ein, zwei Stunden hat man sich dran gewöhnt. &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=1IS5ADHHsLI&quot;&gt;Hier können Sie mal kurz reinhören.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Bielefelder Flaneure</dc:creator>
    <dc:subject>Sonderberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Bielefelder Flaneure</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-22T20:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/milos-ist-angekommen-und-berichet-jetzt-taeglich-live/">
    <title>Milos ist angekommen und berichet jetzt täglich live</title>
    <link>http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/milos-ist-angekommen-und-berichet-jetzt-taeglich-live/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;Neuseeland&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Neuseeland.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;In der goldenen Mitte: Milos, autorisierter Außendienstmitarbeiter der Bielefelder Flaneure&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem ausgeklügelten Schulungsprogramm haben die Bielefelder Flaneure Milos Ukena zu ihrem Außendienstmitarbeiter für Neuseeland ausgebildet. Nun ist der begabte Esser und Trinker auf der anderen Seite der Welt angekommen und sendet uns täglich mit seinem nagelneuen iPhone 3GS exklusive Berichte über das, was in Neuseeland wirklich wichtig ist - und wir setzen sie hopplahopp online. ---&gt; &lt;a href=&quot;http://allewelt.twoday.net/&quot;&gt;Und zwar hier!&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Bielefelder Flaneure</dc:creator>
    <dc:subject>Sonderberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Bielefelder Flaneure</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-21T21:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/gerry-weber-open/">
    <title>Flaneur-Sache: Ladies Day beim Gerry Weber Open</title>
    <link>http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/gerry-weber-open/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;Gerry_Weber_Open&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Gerry_Weber_Open.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Tommy Haas und Jo-Wilfried Tsonga im harten Fight: Das Gerry-Weber-Stadion fiebert mit&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bekannt wird, dass &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Roger_Federer&quot;&gt;Roger Federer &lt;/a&gt;seine Teilnahme am &lt;a href=&quot;http://www.gerryweber-open.de/&quot;&gt;Gerry Weber Open&lt;/a&gt; abgesagt hat, brandet eine Woge der Bestürzung durch&apos;s Land. Nun steht für uns fest: Wir müssen uns um &lt;i&gt;&quot;das deutsche Wimbledon&quot;&lt;/i&gt; (Neue Westfälische) kümmern. Und welcher Spieltag wäre da besser geeignet, als der Ladies Day!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir ankommen, begrüßt uns sogleich der großartige Anblick eines bestens gelaunten &lt;a href=&quot;http://www.roberto-blanco.de/&quot;&gt;Roberto Blanco&lt;/a&gt;. Mit seiner Lady macht er einen entspannten Bummel durch die wimmelnde Buden- und Zeltestadt rund ums Stadion. Ja, hier gibt&apos;s schon was zu sehen und zu staunen. Die Wurst- und Pommesfirma &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Kleinemas.jpg&quot;&gt;Kleinemas&lt;/a&gt; wirbt damit, eine &quot;leckere Bratwurst&quot; anzubieten. Weil wir zur &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Curry.jpg&quot;&gt;Currywurst&lt;/a&gt; gegriffen haben, bitten wir drei besonders nette Damen um Testunterstützung. Jedes Jahr, so erfahren wir hochinteressiert, reisen sie aus Osnabrück an, um beim Gerry Weber Open eine leckere Bratwurst zu verspeisen (und wenn sie dann schon mal da sind, schauen sie sich auch das Turnier an). Die Bratwurstfachfrauen &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/drei_Damen_vom_Grill.jpg&quot;&gt;Gertrud Buschermöhle, Hannelore Wischemeyer, Hannelore Bange &lt;/a&gt; bestätigen uns, dass die hier angebotene Wurst von besonders guter Geschmacksqualität ist. Beruhigt geht&apos;s weiter zum Getränkestand. Die Currywurst will geschwämmt werden. Und da sind wir auch schon bei Familie Nienhüser, denen unserer ganz besonder Dank gilt. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Familie_Nienhueser.jpg&quot;&gt;Vater, Mutter, Tochter und Nichte&lt;/a&gt; haben mit ihrem Biermobil extra den weiten Weg aus Melle gemacht, um uns den ganzen Tag mit leckerer Meisel&apos;s Weisse zu versorgen. Auch &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Meisels_Weisse.jpg&quot;&gt;der sensible Transport&lt;/a&gt; vom Zapfhahn zum Flaneure-Tisch klappt ganz vorzüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Meisel-Bierbude der Familie Nienhüser haben wir einen tiptop Ausblick auf die Showbühne, wo &lt;a href=&quot;http://www.thomas-milse.de/&quot;&gt;Schmitti&lt;/a&gt; sein Killer-Quiz durchzieht. Auch &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Schmitti2.jpg&quot;&gt;so manches große Tier &lt;/a&gt;kann er hier begrüßen. Am Ende prämiert er die Damengruppe mit den ausgefallensten Hüten. Den fröhlichen &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Hut-Siegerinnen.jpg&quot;&gt;Siegerinnen&lt;/a&gt; haben wir natürlich persönlich gratuliert. Tja, und dann ist es endlich soweit. Das, worauf der Ladies Day so lang warten musste, wird endlich Wirklichkeit: &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Muechener_Freiheit.jpg&quot;&gt;Ohne Dich schlaf&apos; ich heut&apos; Nacht nicht ein&lt;/a&gt; schallt live durch den ostwestfälischen Himmel. Die &lt;a href=&quot;http://www.muenchenerfreiheit.de/&quot;&gt;Münchener Freiheit &lt;/a&gt;ist da und gibt den Ladies, was die Ladies brauchen. Da bleibt kein verträumter Seufzer ungeseufzt. Und selbst uns geht der smarte Rhythmus ins Blut. Unsere Hüften beginnen extatisch zu schwingen. Liegt&apos;s am Meisel? Liegt&apos;s an der Münchener Freiheit? Wir wissen es nicht, denn wir haben uns in ostwestfälische Trance getanzt. Rückkehr frühstens in 48 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&gt; &lt;a href=&quot;http://www.gerryweber-stadion.de/stadion-infos/technische-daten/&quot;&gt;&lt;i&gt;Gerry-Weber-Stadion&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;, Weststraße 16, 33790 Halle/Westfalen&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Bielefelder Flaneure</dc:creator>
    <dc:subject>Sonderberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Bielefelder Flaneure</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-11T19:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/4750572/">
    <title>Brauerei Rotingdorf (Sonderbericht aus Werther/Westf.)</title>
    <link>http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/4750572/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;Michael-Zerbst-&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Michael-Zerbst-.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gut gelaunter Bierbrauer: Michael Zerbst mit seinem Hausgetränk neben dem Braukessel&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer auf der Suche nach gutem Bier und anderen Abenteuern haben wir heute Bielefeld verlassen und sind in den Kreis Gütersloh gereist. Werther ist unser Ziel, das allerdings größer zu sein scheint, als wir bisher geahnt hatten. Weit hinter dem Ortskern, rechts ab in die Landschaft, und dann noch ein paar Kurven - gut, dass wir ein Navi an Bord haben. Ein ostwestfälischer Gutshof empfängt uns, dann meldet sich der Hofhund und schließlich Michael Zerbst, der Brauer mit der Goldenen Hand. Im Freundeskreis ist einst die Idee für seine Brauerei entstanden, und nun fließen monatlich diverse tausend Liter lecker Rotingdorfer durch ostwestfälische Kehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereitwillig und anschaulich schildert Michael Zerbst die ganze Geschichte dieser außergewöhnlichen Brauanstalt. Eine Wohngemeinschaft für ältere Menschen hat der &lt;a href=&quot;http://www.lebensbaum-werther.de/&quot;&gt;Verein Lebensbaum&lt;/a&gt; in den 90-er Jahren hier geschaffen, und die ist bis heute aktiv. Michael Zerbst lässt zu unserem Vergnügen manche hübsche Geschichte einfließen, die das Leben mit den Älteren ihm geschenkt hat. Zum Beispiel die Geschichte von Frau von Mannstein, der Streitaxt und dem Hahn, der nicht geköpft werden wollte. Und als eines Tages Wildschweine über offenem Feuer gegart wurden - &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Wildschweinfell.jpg&quot;&gt;deren Felle übrigens heute als stille Dekoration von der Wand auf die Gäste hinabschauen&lt;/a&gt; - fehlte zur Komplettierung der deftigen Atmosphäre das selbstgebraute Bier. Von dieser Einsicht bis zur heutigen Produktion war es ein weiter Weg, aber ein schließlich erfolgreicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns gibt&apos;s heute keinen Wildschweinbraten, sondern frisch geräucherte Lachsforellen, die im benachbarten Halle aufgewachsen sind und &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Lachsforelle.jpg&quot;&gt;vom Chef persönlich für uns seziert werden&lt;/a&gt;. Für einen reibungslosen Ablauf des Zapfbetriebes sorgt &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Gaby-Zerbst-.jpg&quot;&gt;seine Schwester Gaby&lt;/a&gt;, so dass wir immer einen guten Schluck Bier im Anschlag haben. Unsere Ohren werden ganz groß als wir hören, dass Michael Zerbst an die Herstellung von Single Malt Whisky denkt. Ein eigener Brunnen, der jetzt schon die Bierbrauerei mit besonders weichem Wasser versorgt, ist vorhanden. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Single-Malt-Whisky&quot;&gt;Single Malt Whisky &lt;/a&gt;aus Werther in Westfalen - das klingt solide!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann der Rundgang durchs Brauereigelände. Besonders beeindrucken uns natürlich die großen Tanks: &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Biertanks.jpg&quot;&gt;Der durstige Helmut und die dicke Bertha &lt;/a&gt;stehen bräsig im Hof und warten auf eine neue Füllung. Im Hintergrund lümmeln sich allerlei Kleinfässer. Kein Zweifel, diese Brauereibesichtigung ist ein gelungener Abend. Daher übereichen wir Michael Zerbst unser Siegel &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/gepruefte-Brauerei.gif&quot;&gt;Flaneur-geprüfte Brauerei &lt;/a&gt;und rufen fröhlich aus: &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Rotingdorfer.jpg&quot;&gt;Prost Rotingdorfer&lt;/a&gt;, Dich sehen wir wieder!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;---&gt; &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rotingdorfer.de/&quot;&gt;&lt;i&gt;Brauerei Rotingdorf&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;, Rotingdorfer Straße 10, 33824 Werther&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Bielefelder Flaneure</dc:creator>
    <dc:subject>Sonderberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Bielefelder Flaneure</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-13T07:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/4600096/">
    <title>Der Neujahrs-Sonderbericht aus dem Ruhrgebiet</title>
    <link>http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/4600096/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;620&quot; alt=&quot;Quicky&quot; width=&quot;465&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Quicky.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wo sich Ruhrgebiet und Niederrhein sanft vereinen, da steht stolz die prächtige&lt;br /&gt;
Stadt &lt;a href=&quot;http://www.dinslaken.de&quot;&gt;Dinslaken &lt;/a&gt;und lädt zum netten Verweilen ein. Wir waren hier zu Gast und&lt;br /&gt;
haben bei &lt;a href=&quot;http://www.baeckerei-ernsting.de/filialen/dinslaken.html&quot;&gt;Ernsting&apos;s Flair&lt;/a&gt; einen Neujahrs-Quicky genossen. Wir kommen gern wieder!</description>
    <dc:creator>Bielefelder Flaneure</dc:creator>
    <dc:subject>Sonderberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Bielefelder Flaneure</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-09T13:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/4444577/">
    <title>Wacholderdestilat und Vanilleduft (Sonderbericht aus Steinhagen)</title>
    <link>http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/4444577/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;Bettina&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Bettina.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wo das Wacholderdestilat keine Gefangenen macht und das Schnitzel erst nach Spielfilm-&lt;br /&gt;
länge eintrifft: Doch was wäre Steinhagen ohne die fleißige Bielefelderin Bettina Kreißl?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange ist es her, dass wir Sie mit einem Sonderbericht über die Gastronomie in der Ferne bereichert haben. &lt;a href=&quot;http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/3661704/&quot;&gt;Damals schauten wir uns Mallorca an&lt;/a&gt;, heute ist Steinhagen (Kreis Gütersloh) unser exotisches Ziel. Hier sind wir verabredet mit der engagierten TV-Redakteurin Anina Bromm und dem kreativen Kameramann Alexander Roch. Viele &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/aninaundalex.jpg&quot;&gt;aufregende Drehtage &lt;/a&gt;liegen hinter uns, das schweißt zusammen und muss mit einem besonders exotischen Abschlussessen besiegelt werden. Dazu haben wir uns das Steinhäger Häuschen im fernen Steinhagen ergoogelt und betreten nun die Gaststube, ein Fachwerkhaus im Dorfzentrum. Der Kontrast könnte nicht größer sein: Draußen ist es friedhofsruhig und kerkerdunkel, keine Seele ist weit und breit zu sehen. Doch im Steinhäger Häuschen sind die Gäste in Dorfstärke eingefallen. Hier plaudert, trinkt, speist und raucht fast ganz Steinhagen, und zwar hochagil. Gar nicht so einfach, noch einen freien Tisch zu sichern, doch schließlich sitzen wir neben einem Obstbrand-trinkenden Frauentisch mit Gemütlichkeitsaura. Stark zieht auch &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/IMG_0641.jpg&quot;&gt;die kreiselige Tapete und das hauseigene Interieur&lt;/a&gt; unsere Aufmerksamkeit an. Aber dass &lt;a href=&quot;http://www.restroom-charts.com/portfolio.jsp?filter=location%Steinhagen&amp;pf=1209&quot;&gt;die Toilette &lt;/a&gt;in erstaunlichem Vanilleduft erstrahlt, lässt uns doch besonders aufmerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 30 Minuten beginnen wir uns zu wundern, dass unseren Tisch noch keine Nahrung erreicht hat. Doch dann wird uns klar, dass wir Teil eines spirituell-mediativen Plans geworden sind: Warten (45 Min.), geduldiges Warten (60 Min.) lässt den Wert der Speisen erst richtig erleben und erfühlen. Wenn der Hungerpunkt endlich überwunden ist (75 Min.), tritt transzendente Erleuchtung ein: Essen ist profan. Nahrung ist Ballast. Hunger ist Einbildung. Daher verwerfen wir die Idee, ein Pizza-Taxi zu alarmieren (82 Min.), sondern versinken im Glücksgefühl der Geduldigen (87 Min.). Doch schließlich weckt uns die nette Kellnerin aus tiefer Trance (89:30 Min.) und beglückt uns mit Weihrauch, Myrrhe und  Quatsch: &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/schnitzelteller.jpg&quot;&gt;Steinhäger Schnitzelparade &amp; Co.&lt;/a&gt; ist angesagt! Sympathische Fleischvarianten, maulfreundliche Pommes, köstliche Bratkartoffeln und beißfrische Salate holen uns in die glückliche Welt des Schlemmens zurück. Später recherchieren wir folgende Hintergrundfakten: Der Koch hat heute frei. Der Chef legt an dessen Stelle allein die versierte Hand an die Kochtöpfe und Brutzelpfannen. Heute brummte der Laden infernalisch. Elternstammtische der Steinhäger Schulen sind komplett eingelaufen. Mit anderen Worten: Wir hatten keine Chance auf eine Blitzverköstigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Sättigung nippen und plaudern wir weiter, bis wir plötzlich bemerken: wir sind allein in der Wirtsstube, Steinhagen ist hübsch pünktlich ins Bett gegangen. Auch der Wirt hat sich erschöpft heimgeschleppt, nur noch die nette und fleißige Bedienung Bettina Kreißl bleibt uns als hiesige Gesprächspartnerin. Doch von ihr müssen wir erfahren, dass sie hier als Bielefelder Gastarbeiterin tätig ist, Infos über das Steinhäger Landleben sind bei ihr also nicht abzuholen. Aber sie beglückt uns mit einem lieblichen &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Schlichte.jpg&quot;&gt;Wacholderdestilat&lt;/a&gt;, das &lt;a href=&quot;http://www.schwarze-schlichte.de/start.php?PHPSESSID=93cffcffa4245d7860187511a9c9ce9c&amp;_katid=2&amp;_subkatid=13&amp;_sub2katid=26&amp;_sub3katid=46&quot;&gt;garantiert in Steinhagen gebrannt &lt;/a&gt;wurde. Gänsehaut de luxe prasselt über unsere Körper. Ja, dieses Getränk räumt den Magen auf! Und macht dabei keine Gefangenen. Als wir schließlich aufbrechen, um durch den Teutoburger Wald heim zu rollen, resümiert unser Lieblingskameramann Alex erstaunt: &lt;i&gt;&quot;Noch nie im Leben war ich so lang in Steinhagen!&quot;&lt;/i&gt; Und wir pflichten ihm bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;---&gt; &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.steinhaeger-haeuschen.de/&quot;&gt;Steinhäger Häuschen&lt;/a&gt;, Bahnhofstraße 2, 33803 Steinhagen</description>
    <dc:creator>Bielefelder Flaneure</dc:creator>
    <dc:subject>Sonderberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Bielefelder Flaneure</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-17T18:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/4433944/">
    <title>Unsigniert woll&apos;n wir nicht schlafen gehen</title>
    <link>http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/4433944/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;mischa&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/mischa.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hat sein Buch und die Flaneur-Urkunde locker im Griff (und das Publikum sowieso):&lt;br /&gt;
Romanautor Mischael-Sarim Verollet am Tag X im Plan B&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgepasst, ab jetzt tritt Plan B in Kraft. Wo die Friedrichstraße mit einer urbanen Steilküsten-Variante an die Jöllenbecker Straße prallt, wohnt eine Neu-Gastronomie, die sich erschaffen zu haben scheint, um &lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/4391224/&quot;&gt;dem ersten Roman des Bielefelder Stadtpoeten Mischael-Sarim Verollet &lt;/a&gt;eine pikobello Startrampe zu bieten. Der Laden ist rappelvoll, aber wir scannen trotzdem erfolgreich die Lokalität und stellen fest: Nett eingerichtet, alles ist frisch und lecker renoviert. Schön auch, dass man &lt;a href=&quot;http://www.restroom-charts.com/portfolio.jsp?filter=photographer%Bielefelder%20Flaneure&amp;pf=1207&quot;&gt;im idyllischen Abort&lt;/a&gt; nostalgisch den Jahrzehnten nachträumen darf, als hier noch eine klassische Stadteileckkneipe das tägliche Durstlöschen praktizierte. Im Schankraum werden unterdessen kunterbunte Pizzascheiben durch die dicht an dicht plaudernden Menschenmassen getragen - essen kann man hier also auch? Schade, dass wir schon satt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann Auftritt Mischa. Der Moment, der ihm so viel bedeutet, ist endlich gekommen: Er präsentiert der Bielefelder Welt sein (O-Ton:) &quot;Baby&quot;! Es trägt den bezaubernden Namen &lt;i&gt;&quot;Lass uns doch Feinde sein&quot;&lt;/i&gt; und kann schon sprechen. Den Mund dafür leihen ihm Papa Mischa und einige nette Onkels, die uns variantenreiche Passagen vortragen aus dem Leben eines Bielefelders, der in Berlin ... - ach wissen Sie was, lesen Sie den Roman doch gefälligst selbst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir von einem jungen Vater zur Geburtstagsfeier seines Babys eingeladen werden, dann bringen wir selbstverständlich ein kleines Präsent mit. Dem jungen Roman-Papa Mischa haben wir &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Gratulation_Mischa.gif&quot;&gt; eine Gratulations-Urkunde&lt;/a&gt; überreicht, die er sich - so haben wir mit Mischa vereinbart - daheim in seinem Wohnzimmer über&apos;s Sofa hängt. Und wenn er Besuch erhält, setzt er sich genau unter diese Urkunde, die auf diese Weise zum &quot;Flaneur-geprüfter Roman&quot;-Siegel wird. Das ist doch angemessen, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hotpoets.de/&quot;&gt;Karsten Strack&lt;/a&gt;, bekannt als Mindener Verleger, der in Paderborn wohnt und Bielefelder Top-Autoren ediert, hat mittels Verleger-Wintermantel und -Schal aus dem betonschweren Plan B-Kicker eine schicke Buchverkaufsfläche für Mischas Baby gezaubert. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/Karsten-Strack.jpg&quot;&gt;Und sein ambulanter Laden brummt!&lt;/a&gt; Gefühlte 5.000 Bücher gehen viertelstündlich über den Kicker-Verkaufstisch, und Mischa hat anschließend deftig was zu signieren. Auch wir Flaneure reihen uns gern in der Signierwarteschlage an, denn heute gilt für uns natürlich: Unsigniert woll&apos;n wir nicht schlafen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&gt; &lt;a href=&quot;http://www.planb-info.com/&quot;&gt;&lt;i&gt;Plan B&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;, Friedrichstraße 65, 33615 Bielefeld&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Bielefelder Flaneure</dc:creator>
    <dc:subject>Sonderberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Bielefelder Flaneure</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-11T21:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/4068389/">
    <title>Gebratene Hiebe mit Päpsten (Sonderbericht aus Teneriffa)</title>
    <link>http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/4068389/</link>
    <description>Über den netten Umweg Karl &amp; Manfred&lt;br /&gt;
hat uns nun eine top Gastro-Empfehlung von Jutta&lt;br /&gt;
aus &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Teneriffa&quot;&gt;Teneriffa&lt;/a&gt; erreicht,&lt;br /&gt;
die wir der Bielefelder Weltöffentlichkeit natürlich nicht vorenthalten dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Heute Abend essen wir:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nr. 3612. Päpste Arrugadas mit Benetze ich Picon&lt;br /&gt;
Nr. 3614. Krake zum Riechfläschchen&lt;br /&gt;
Nr. 3704. Sahne des Spargels&lt;br /&gt;
Nr. 3805. Gebratene Hiebe des Schweinefleisch&lt;br /&gt;
Nr. 3804. Kroketten mit Päpsten Brieten und Salat&lt;br /&gt;
Nr. 3810. Anteil (Teil) Sie Ißt Gebraten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens ist überall Stennern inbegriffen - vorbildlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und was wählen Sie?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;693&quot; alt=&quot;teneriffa&quot; width=&quot;850&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/teneriffa.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Bielefelder Flaneure</dc:creator>
    <dc:subject>Sonderberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Bielefelder Flaneure</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-14T14:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/3661704/">
    <title>Fremdflaniert und nicht bereut (Sonderbericht aus Mallorca)</title>
    <link>http://bielefelderflaneure.twoday.net/stories/3661704/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;blas&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BielefelderFlaneure/images/blas.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;In aller Seelenruhe Großes schaffen:&lt;br /&gt;
Blas Soto, der Hohepriester in Lukulls Tempel&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Flaneur muss manchmal Urlaub machen, und diesmal hat es uns auf die große der ballearischen Inseln verschlagen. Die Suche nach einer geeigneten Unterkunft mit seelepeppendem Ambiente war sehr erfolgreich. &lt;a href=&quot;http://www.villalorenzo.com/&quot;&gt;Villa Lorenzo&lt;/a&gt; heißt das Schätzchen, das uns für nettes Geld besten Komfort und enorm freudliche Gastleute beschert. Wenn TV-Reisejournale von der Schönheit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mallorca&quot;&gt;Mallorcas&lt;/a&gt; schwärmen, dann gehört ein Kameraschwenk über den Hafen von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Cala_Figuera&quot;&gt;Cala Figuera&lt;/a&gt; stets zum Standard der Berichterstattung. Allerdings spricht das nicht gegen dies hübsche Städtchen an der mallorquinischen Südküste, denn Cala Figuera kann sich gegen TV-Sterotypen einfach nicht wehren. Es ist von Natur aus zu nett und zu fein und zu ruhig. Unklar ist eh, ob es von unserem Planeten stammt. Geologen der Universität Madrid gehen inzwischen davon aus, dass Cala Viguera vor etwa 200 Jahren komplett, also so wie es ist, aus dem Weltraum heranrasend auf die Erde geknallt ist. Dafür sprechen viele außerirdisch gute Details, die man in diesem Flecken bestaunen darf. Und von einem dieser Details soll hier &amp; heute die ehrfürchtige Rede sein: Von Blas Soto und seiner Kochkunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eheleute Coloma und Blas Soto führen mit ihrer &lt;a href=&quot;http://www.villalorenzo.com/&quot;&gt;Villa Lorenzo&lt;/a&gt; nicht nur ein niedliches Hotelchen (14 Zimmer), sondern pflegen mit ihrem integrierten Restaurant einen Tempel des mallorquinischen Gaumenglücks. Der Hohepriester dieses lukullischen Borns heißt Blas Soto, und uns fehlen die Worte, seine Köstlichkeiten angemessen zu beschreiben. Blas ist gestern 60 Jahre alt geworden, und wir hatten das große und unvergessliche Glück, an  seiner Geburtstagsfeier teilnehmen zu dürfen. Ja, sowas kann Ihnen hier passieren, denn Familie Soto schließt nette Gäste manchmal recht schnell in ihr großes, ehrliches Herz. Der Reisekatalogspruch &lt;i&gt;&quot;familiär geführtes Hotel&quot;&lt;/i&gt; ist hier tatsächlich Wirklichkeit; wir sind Zeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geburtstagsfeier sind Freunde aus dem In- und Ausland, Familienmitglieder vom Festland und Insulaner aus der Umgebung angereist. Alle lassen Blas, den bedächtigen und weisen Mann immer wieder hochleben, und er dankt es mit einem gigantischen Buffett, das bei uns Geburtstagsgästen immer neue Verzückungen hervorruft. Nun denken Sie, er habe sich für seinen Geburtstag besonders angestrengt? Aber ansonsten produziere er Hausmannskost im Schnellverfahren? Weit gefehlt! Die kleine &lt;a href=&quot;http://www.villalorenzo.com/&quot;&gt;Villa Lorenzo&lt;/a&gt; ist längst zum Gourmet-Geheimtipp avanciert, so dass sich hier auch gelegentlich Leute einfinden, die Sie möglicherweise vom TV kennen. Wen wir damit meinen, ist doch egal. ...na gut, z.B. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Meine&quot;&gt;Klaus Meine &lt;/a&gt;von den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Scorpions&quot;&gt;Skorpions&lt;/a&gt;, der irgendwo in der Nähe seine obligatorische Finca haben soll, könnte Ihnen hier den letzten Sitzplatz wegschnappen. Wir haben Sie gewarnt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was uns die wunderbare Feier übrigens offenbarte: Es muss irgendein iberisches Flamenco-Gen geben. Anders ist es uns jedenfalls nicht mehr erklärlich, wie die Gäste auch um ein oder zwei Uhr nachts hochgradig stürmisch, aber trotzdem rundum rhythmussicher sangen und tanzten, dass es eine Pracht war. Ostwestfälische Feste verlaufen irgendwie anders, vor allem deutlich nach Mitternacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir das Geburtstagsfest in den Tiefen der Nacht glücklich und zufrieden verlassen, nimmt uns ein Nachbar beiseite. Ob wir eigentlich wüssten, bei wem wir da gerade gegessen hätten? Blas sei nicht irgendein Koch, erklärt uns der freundliche Mann in aller Ruhe, neinnein, Blas sei ein Künstler. Wenn der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Juan_Carlos_I.&quot;&gt;König&lt;/a&gt; die Insel besuche, dann rufe man Blas, damit er dem König den Nachtisch bereite. &lt;i&gt;&quot;Nur den Nachtisch?&quot;&lt;/i&gt; staunen wir teilnahmsvoll. &lt;i&gt;&quot;Der arme König!&quot;&lt;/i&gt; Da freut sich der Nachbar, weiß er doch, dass wir ihn verstanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&gt; &lt;a href=&quot;http://www.villalorenzo.com/&quot;&gt;&lt;i&gt;Villa Lorenzo&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;, &lt;i&gt;C/Magallanes  11, 07659 Cala Figuera - Santanyi, Mallorca, España&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Bielefelder Flaneure</dc:creator>
    <dc:subject>Sonderberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Bielefelder Flaneure</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-20T10:56:00Z</dc:date>
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