Freitag, 9. Mai 2008

Zu Gast bei Dionysos im Schatten des Amerikahauses

Dionysos-Grill
Sieben Tage pro Woche alerte Grillproduktion: Anna Pagani zwischen Salatbar & Gyrosklotz

Hell und golden beleuchtet die Bielefelder Abendsonne das wohl urbanste Segment unserer großen Stadt – den Asphalt zwischen Berliner Platz und Amerikahaus. Genau zwischen diesen beiden Punkten siedelt rechterhand der Dionysos-Grill mit seiner Fensterfront für den Straßenverkauf. Rechts davon lockt die Tür zur Gaststube. Wir belegen einen der beiden Tischchen, die verloren vor dem erhabenen Haus stehen. Aaah, lange Beine machen, die Abendsonne genießen und dazu Hohenfelder Pilsener schmecken. Das ist gut. Auf diese liebe Weise kriecht der schöne Zeitpunkt, da man zu Abend speisen möchte, besonders freundlich heran. Also ordern wir nun Souflaki-Teller für alle. Wir haben es gut getroffen, denn Anna Pagani kann zaubern: Ein Teller sieht verlockender aus als der nächste. Und schmecken tut’s ebenso. Gut abgewürztes Fleisch am Zwillingsspieß, dazu reichlich Pommes, knackiger Krautsalat und – Ehrensache, denn wir sind bei einer Griechin zu Gast – frisches Tsaziki. Wir schmatzen und sabbern, was das Zeug hält - - - Und dann passiert es!

Zuckte ein Nanoerdbeben durch die Stadt? War es überschüssige Körperkraft? Gibt es hier aggressive Erdstrahlen? Wir wissen es nicht, aber wir werden Zeugen eines schrillen Schreis, und dann liegt der Teller von Lieblingsgast Henner zerschellt auf dem Boden. Der gute Mann steht unter Schock! Gottlob hatte er schon das meiste Fleisch verputzt, aber auch um die Pommes und den Krautsalatrest ist es ihm sehr schade. Spontan spenden wir ihm von unseren Abendmahltellern und reichen dann Wirtin Anna Pagani den traurigen Scherbenrest. Die nette Frau hat ein Nachsehen mit dem Missgeschick und will nichts hören von Teller ersetzen oder sowas. Tja, in Krisenmomenten zeigt sich die wahre Größe des Gastronomen. Anna Pagani hat nach fast 30 Jahren Dionysos-Grill einen reichen Erfahrungsschatz, da kann ihr selbst ein Besuch der Flaneure nix mehr anhaben.

Dionysos-Grill, Paulusstraße 2, 33502 Bielefeld

Donnerstag, 1. Mai 2008

Eine Stadtteilkneipe der Sorte Bielefelder Goldstück

Wilbrandskrug
Manda und Stjepan Jularić mit zufriedenen Gästen: Wilbrand's Krug im 1a Normalzustand

Den heutigen Tipp verdanken wir Thomas Niekamp. Der begnadete Hobby-Koch ("Für das Heilbutteis kocht man Sahne und Milch kurz auf ...") ist nebenher Generalstabschef des Sozial- und Kriminalpräventiven Rates der Stadt Bielefeld. Dieser glücklichen Doppelfunktion ist es zu verdanken, dass er die präventive Kraft guter Speisen erkannt hat: "Wer satt ist, sündigt nicht!" lautet seine wegweisende These. Außerdem lobt er mit überzeugender Mimik den Räuberspieß (sic!) im Wilbrand's Krug. Auch die Bratkartoffeln sollen wir bloß nicht verpassen, trägt uns der stattliche Mann eindringlich auf. Machen wir doch glatt, und zwar heute.

Mit freundlich geöffneter Tür empfängt uns das Gasthaus. Kaum haben wir Platz genommen, trifft Ingo Wittenborn ein. Der sympathische Radsportfreund (Deutscher Meister & Olympia-Mann!) hat ein neues Fahrrad - und wie weiht er das ein? Natürlich mit einer Fahrt zum Wilbrand's Krug‎. "Das ist die beste Kneipe Bielefelds" klärt uns der schnelle Mann auf und liebkost dann engagiert sein Hefeweizen. Und schon sind auch wir an der Reihe, Stjepan Jularić bringt unsere erste Lage Abendpils. Zufrieden notieren wir, dass der Wirt ein Handwerksmeister ist. Der Pilstulpenschaum ist bildhübsch und zeigt deutlich seine Minutenringe.

Und nun zum Essen. Als Starter gibt's den kleinen gemischten Salat der Sorte "War früher gut - ist auch heute gut". Modischer Firlefanz fällt also aus. Sodann bestaunen wir unsere Räuberspieße mit Bratkartoffeln und einem alarmroten Klecks Paste. Meingott, sieht das schrecklich super aus! Unser Lieblingsgast Henner hat sich für drei kesse Schnitzelchen entschieden, natürlich mit Bratkartoffeln. Auch sein Teller betört durch seidigen Anblick. Und nun: Anbiss frei! Aaah, sanft drücken wir die Zähne ins Qualitätsfleisch. Konzentriert mümmeln wir Bratkartoffeln. Verzückt lutschen wir Saftzwiebeln. Und in arhythmischen Intervallen fügen wir den Gabelportiönchen dezent die alarmrote Paste hinzu. Eine akustische Glocke aus Schnurren und Schmatzen ruht über unserem Tisch der wahren Glückseligkeit. Wir haben einen Leistungsstützpunkt der Bielefelder Kulinaristik ausfindig gemacht, das ist klar.

Manda und Stjepan Jularić lenken den Wilbrand's Krug‎ schon seit 16 Jahren. Morgens um 10:00 Uhr wird für die ersten Rentner geöffnet, die manchmal 12 Stunden am Tag hier in ihrem Wohnzimmer verweilen. Ja, zufriedene Stammgäste wo man hinhört. Einer ist seit einem Jahr Rentner und hat sogleich seinen Wohnsitz nach Moskau verlegt. Aber alle paar Monate ist er wieder in Bielefeld - und wo kehrt er dann sofort ein? Dreimal dürfen wir raten. Und Stammgast Hans-Jürgen fällt uns positiv auf, weil er die richtigen Radiosendungen hört: "Die Flaneure", ruft er, "die kenn' ich aus dem Radio!" Doch, gute Leute verkehren hier. Neben Essen & Trinken gibt's regelmäßig, so wird uns berichtet, kollektive Sportwetten, die stets in ein großes Sommerfest münden. Und wenn Arminia spielt, dann funkelt das Sport-TV so groß über die Mega-Leinwand, als sei man live dabei. Ach, wir könnten noch stundenlang erzählen, was wir hier alles erfahren durften. Aber soviel Zeit haben Sie ja nicht mehr, denn Sie wollen doch jetzt los, zum Wilbrand's Krug‎, oder? Kann gut sein, dass Sie uns dann dort treffen.

---> Wilbrand's Krug‎, Wilbrandstraße 97, 33604 Bielefeld

Sonntag, 27. April 2008

Das neue Ultimo ist raus: "Der Imbissbuden-Check"

ultimo1

Erfolgreiche Nahrungssuche in der modernen Großstadt gehört zu den grundlegenden
zivilisatorischen Fähigkeiten. Bei jungen Menschen, die bis zum Tag ihrer Immatrikulation
aktiv von Mutti bekocht wurden, ist diese Fähigkeit leider oft unterentwickelt. Daher
schenkt das Service-Magazin Ultimo mit seinem neusten Uni-Special allen Neustudis
wertvolle Tipps der Bielefelder Flaneure. Exemplarisch und möglichst unsortiert präsen-
tieren wir in diesem Heft lokale Futterkrippen, garantieren die Zigarette danach und
überraschen mit einem Bonustrack. Noch liegen die Hefte überall aus ...

Mittwoch, 23. April 2008

Intermezzo: Böse Buben beleidigen Biergetränke

fuenf-pils
Aus Liebe zum Bier, aus Treue zum Markengetränk sowie aus historischem Interesse
archivieren wir heute einige der abscheulichsten Beleidigungen beliebter Biernamen


---> Denn heute ist der Tag des deutschen Bieres!

Bei DAB isser schlapp

Herforder Pils - keiner will's

Holsten knallt am dollsten

Isenbeck - Riesendreck

Bei Ritter steht der Pitter

Samstag, 19. April 2008

Kein Ich-Denkmal für Wir sind Helden? Die Wahrheit.

Altstadt
Sind unschuldig, dass Wir sind Helden nicht auf's Ich-Denkmal kamen: Mehmet & Mahmut

Okay, jetzt packen wir aus. Denn offenbar bedarf es einer Erklärung, warum Wir sind Helden nicht in der Ich-Denkmal-Foto-Galerie zu sehen sind. Inzwischen rollen ja schon Gerüchte durch Bielefeld, z.B. von jenem halbseidenen Kaliber, Judith Holofernes leide unter Höhenangst oder so ähnlich. Ist natürlich Quatsch. Die Wahrheit ist: Wir saßen im Lutter-Grill und haben einen Zentner Pommes gefuttert.

Stunde um Stunde lief unsere hochfröhliche Ich-Denkmal-Aktion vor dem Miner's Coffee. So viel gab's zu reden, zu lachen und zu fotografieren, dass die Zeit nur so rannte. Ständig drückten uns fürsorgliche Menschen neues Bier in die Hände. Unter Durst mussten wir wirklich nicht leiden, aber der Hunger keimte langsam in unseren Seelen auf. Er wuchs zu einem stattlichen Problem heran und nahm uns schließlich ganz gefangen. "Pommes her!" riefen wir plötzlich im Chor und liefen behende zum Luther-Grill um die Ecke, wo uns die beiden Herren Mehmet & Mahmut freundlich begrüßten. Es war etwa zwei Uhr nachts, und die beiden Grillmeister langweilten sich, denn bis die Hungermeute aus dem Stadtpalais hier einfallen würde, das sollte noch etwas daueren. Wir belegten einen Tisch, orderten einmal Pommes mit Salbe für alle und futterten dann begeistert, was Herr Mahmut uns freundlich serviert hatte. Kaum war die erste Lage weggegabelt, da tauchte unser Lieblingsgast Henner mit kleiner Verspätung & großem Hunger auf und spendierte eine neue Lage Pommes mit Salbe für alle. Wer die nächste Lage bestellt hat, ist heute nicht mehr zu ermitteln, aber mitten in diese menschenfreundliche Bestellorgie hinein kam dieser Anruf: "Wir sind Helden sind jetzt im Miner's und wollen sich auch auf dem Dummy fotografieren lassen. Wo seid ihr? Wo ist die Kamera?" Tja, da hatten wir jetzt ein Problem. Eine neue Portion Pommes brutzelte in der Lutter-Grill-Friteuse. Wir hatten uns gerade mit zwei Portionen pro Mann warm gegessen - jetzt alles aufgeben und zurück zur Party, um Judith Holofernes fotografisch auf dem Ich-Denkmal zu dokumentieren??

Verehrte Frau Holofernes, bitte vergeben Sie uns, aber wir haben uns tatsächlich für ein, zwei weitere Portionen Pommes mit Salbe entschieden. Die Pommes im Lutter-Grill sind aber auch sowas von lecker! Außerdem war das Pils dazu gerade erst angenuckelt. Und dann erschienen auch noch vier vergnügungswillige Damen, die zielstrebig nach Tequila verlangten und sich dann von unserem Lieblingsgast Henner charmant mit Pommes beschenken ließen. Da konnten wir doch nicht einfach abhauen. Oder? Aber jetzt kommt's: Wenn Sie und Ihre Helden-Band wieder in Bielefeld sind, dann laden wir Sie ganz herzlich zu Pommes mit Salbe in den Lutter-Grill ein, und zwar so viel wie sie essen können. Ehrlich. - - - Haben wir jetzt eine Verabredung?

---> Lutter-Grill, Waldhof 15, 33602 Bielefeld

Dienstag, 15. April 2008

Und über allem schwebt Warsteiner: Der Römer-Grill

Roemer-Grill
Die fleißigen Frauen von Babenhausen-Süd: Kornelia Kosionovski und Evangelia Koukotsika

Sie erinnern sich: Die Frau mit dem längsten Nachnamen der Welt hatte uns beim Besuch am Set von My Big Fat Greek Wedding aufgetragen, unbedingt der Imbiss-Stube ihres Bruders einen Prüfbesuch abzustatten. Heute ist es endlich soweit. Der griechische Grill liegt unweit der Stadtbahn-Endstation Babenhausen Süd, also reisen wir elegant mit der Straßenbahn an. Dabei erklären wir unserem Lieblingsgast Henner, der als passionierter Motorist Weltruhm erlangt hat, die Funktionsweise dieses großartigen Verkehrsmittels. Mit großen Kinderaugen stellt er begeistert fest, dass sich das Fahrzeug vorwärts bewegt, ohne dass man den Bleifuß einsetzen muss. Auch dass sich die Türen auf Knopfdruck öffnen, erstaunt ihn sehr. Am Ende der Fahrt beschließt er, sich eine Monatskarte zuzulegen.

Und nun sind wir auch schon angekommen. Der Gastraum bietet viel Platz und wir lassen uns rechts und links von einem antiken Helden nieder, der uns sogleich in eine griechisch-römische Hunger-Stimmung versetzt. Heute machen wir es uns einfach: Wir bestellen die Fleischportion, die am teuersten ist - also Athenteller für alle. Und wir müssen sagen: Ja, der kann sich sehen lassen. Natürlich ordern wir auch Salatteller und zu den Pommes eine schöne Portion Salbe extra. Lieb ist zweifellos, dass hier kein Flaschenbier ausgeteilt wird (sowas kann man auch daheim nuckeln), sondern eine intakte Zapfanlage zum Einsatz kommt. Zahlreiche Arbeitsmänner treffen hier ein, die sich mit einem Gläschen Zapfbier die Zeit vertreiben, bis der XXL-Grillteller zubereitet und für die Heimfahrt verpackt ist. Motto: Das Angenehme mit dem Guten verbinden. Wirtin Evangelia Koukotsika und ihre hyperflotte Mitarbeiterin Kornelia Kosionovski servieren gekonnt und zielsicher, stellen wir mit fachmännischem Blick fest.

Nach dem schmackhaften Mahl lassen wir uns Abschluss-Ouzo servieren. Evangelia Koukotsika serviert derart elegant, dass wir sie spontan fotografieren müssen. Und was macht sie? Sie fragt uns, ob wir "auf Empfehlung der Frau mit dem längsten Nachnamen der Welt" gekommen seien? Hallo! Das ist doch ein Zitat aus unserem Bericht vom Besuch am Set von My Big Fat Greek Wedding. Oho, wir sind also erkannt! Ja, der Fotoapparat, schmunzelt die nette Wirtin, der habe uns verraten. Komisch, fotografieren denn die anderen Gäste gar nicht? Und wo ist überhaupt der Bruder der Frau mit dem längsten Nachnamen der Welt? Der Wirt sei heute zu Hause, erfahren wir, er müsse die Kinderchen ins Bettchen bringen. Aber seine Frau führt den Laden auch ohne ihn top. Können wir bestätigen. Als wir am Ende Bedarf auf Nachtisch ("Irgendwas Süßes!") anmelden, greift die Wirtin sogar in ihre privaten Bestände und schenkt uns voller Mitleid eine feine Tafel Diätschokolade. Wenn das kein Service ist!

---> Römer-Grill bei Corfu, Babenhauser Straße 16, 33613 Bielefeld

Samstag, 12. April 2008

Unsere Lieblingsfotos der langen 1LIVE-Nacht

Sabine-Heinrich
1LIVE-Moderatorin Sabine Heinrich: Relaxen auf dem Ich-Denkmal

Hier sind sie endlich,
die schönsten Fotos unserer Ich-Denkmal-Aktion
rund um die 1LIVE-Party im Miner’s Coffee:

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Auch Schmitti macht gute Mine zu klugem Spiel

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Jawoll: Zum Junggesellinnenabschied auf's Ich-Denkmal

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Endlich ein Denkmal auch für Patrice

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Mr. Levi John from Fort Myers in Florida

Freitag, 11. April 2008

1LIVE in Bielefeld - wir sind dabei

1live

1LIVE-Sendestudio im Miner's Coffee in Bielefeld.
Natürlich sind wir dabei.
Unser Flaneurmännchen leuchtet hinter der Sendecrew
und vor der Tür steht das Ich-Denkmal.
Morgen zeigen wir hier die schönsten Fotos
von den Ich-Denkmal-Besteigungen.

Update, 23:07:
Hier brodelt der Kessel, die Party kocht.
Wer jetzt nicht kommt, ist selbst schuld.
1live-nachts

Motto: "Hast Du Hunger oder Durst, geht zu Baki ..."

Baki
Vater & Sohn Hand in Hand: Baki und Alper Göçer befüttern den Parkplatz am real-Markt

Wir schlendern über den gigantisch großen Parkplatz am real-Markt. In den Bäumen zur Teutoburger Straße bauen Elstern ein Nest. Der Frühling wird also auch hier erwartet, sicher drücken die Eier schon ordentlich. Uns drückt was anderes. Wir haben einen Mordshunger, da trifft es sich gut, dass wir eine schmucke, kleinen Imbissbude entdecken. An der Eingangstür empfängt uns ein Schild mit interessantem Motto: "Hast Du Hunger oder Durst, geh zu Baki, trink ne Cola und ess ne Wurst." Im Innern des lichtdurchfluteten Futterkastens sehen wir zwei sehr beschäftigte Männer, denn es ist Abendbrotzeit. Viele Parkplatzkunden fallen jetzt hier ein, aber nicht alle wollen essen: "Drei Kaffee und einen großen Aschenbecher!" bestellen drei handfeste Handwerker und lassen sich an einen der Rundtischchen nieder. Ihr Feierabend soll also mit einer Entspannungszigarette begrüßt werden. Wir hingegen bestellen beißfeste Hausmannskost. Einmal Gyros mit alles, aber auch die Currywurst mit wohlig gesalzenen Pommes und nicht zu letzt den feinen Klassiker Zigeunerschnitzel ohne Beilagen. Schnelle Zubereitung, solide Ware, gute Preise, lautet unser Beschluss, als wir nach vollzogener Nahrungsaufnahme kolletiv und zärtlich aufstoßen.

Auf Qualität legt Baki Göçer wert. Der Hähnchenbratwagen gleich nebenan (darüber hatten wir früher schon kurz berichtet) gehört ihm auch. Hier dürfen nur die Wiesenhof-Qualitäts-Tiere zu 900 Gramm auf den Spieß. Dubiose Billigware hat Hausverbot, betont Herr Göçer ernst. Seit fünf Jahren führt er sein Imbisshaus, Sohn Alper ist fleißig mit von der Partie. Mit Interesse stellen wir fest, dass der Apotheker von nebenan und ein Krankenwagenfahrer hier als Stammgäste begrüßt werden. "Man Zahnarzt", lacht Herr Göçer, "kommt auch regelmäßig hier essen." Ein Imbissbetrieb mit so guter medizinischer Infrastruktur - das ist zweifellos vorbildlich! Als wir die gastliche Stube verlassen, ist das kluge Motto an der Eingangstür mit unserem Flaneur-Siegel veredelt worden. Macht sich gut hier.

---> Imbiss bei Baki, Teutoburger Straße 98, 33607 Bielefeld

Sonntag, 6. April 2008

Unser erfolgreicher Premieren-Sonntag

Fels-und-Kaminsky
Wer Humor hat, kapiert's sofort: Die Idee des Ich-Denkmals in Aktion

Der Tischler Martin Fels und der Schlosser Thomas Kaminski
präsentierten heute nachmittag das von ihnen erbaute Modell
des Ich-Denkmals. Kaum war es in der Altstadt aufgestellt,
erstahlte der schönste Frühlingssonnenschein - und Bielefeld
krabbelte auf das Ich-Denkmal. Bis der richtige Sandsteinsockel
bei der freigelegten Lutter eingeweiht werden kann, nutzen wir
diesen lieben Holz-Dummy zur Werbung für die Ich-Denkmal-Idee.
Unsere schönsten Fotos des heutigen Nachmittags finden Sie hier
im Ich-Denkmal-Weblog
.

Update tagsdrauf: Die Weltpresse berichtet,
z.B. Neue Westfälische, z.B. Westfalen-Blatt

Freitag, 4. April 2008

Einladung zur Premiere: Sonntag, 6. April, 16:00 Uhr

Wander-Banner1
Lieblingsgast Henner aktiv: Das Wander-Banner schaut nun auf die Haltestelle am Rathaus

Endlich ist es soweit: Das Holzmodell des Ich-Denkmals geht an die Öffentlichkeit. Wir werden am 6. April den verkaufsoffenen Sonntag nutzen und den prächtigen Denkmal-Dummy in der Rathausstraße vor Schlepper Sport aufstellen. Höhepunkt des Tages: Um 16 Uhr besteigt der Tischler, der das Modell gebaut hat, mit Säge und Tischlerschürze den Dummy. Vorher oder nachher sind auch Sie eingeladen, sich auf einem Denkmal zu befinden. Denn es gilt, was Hans Traxler so treffend formulierte: "Jeder Mensch ist einzigartig." - Übrigens verschenken wir für jede Denkmal-Besteigung eine schöne Blume.

---> Schlepper Sport, Rathausstraße Ecke Renteistraße, Sonntag, 6. April, ab 15:00 Uhr

Alle Futterkrippen
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